
Gestaltung, Layout, Bildredaktion, Texte, Druckvorstufe
320 Seiten, Hardcover (Juli 2026)
Nach 1945 begann am Nürburgring der systematische Wiederaufbau der schwer beschädigten Anlage, wobei Infrastruktur, Streckenbelag und Sicherheitseinrichtungen grundlegend erneuert wurden. 1947 rollten dann wieder Motorräder über die Strecke, und 1950 wurde es ernst: Mit Eifelrennen und Großem Preis, der zunächst für Formel-2-Wagen ausgeschrieben wurde, meldete sich der Ring im internationalen Automobilsport zurück. Nachdem beim ersten Formel-1-Grand Prix 1951 Alfa Romeo dominierte, setzte Ferrari die Maßstäbe. Ab 1952 gab das Team aus Modena mit leichten, drehfreudigen Motoren den Ton an. Maserati und Mercedes-Benz konterten mit neuen Konzepten für die 2,5-Liter-Formel, die Silberpfeile überzeugten dabei mit ausgefeilter Aerodynamik und technischer Präzision.

Juan Manuel Fangio und Stirling Moss waren die großen Namen jener Jahre. Unvergessen bleibt Fangios legendäre Aufholjagd 1957 im Maserati 250F und Stirling Moss’ Sieg auf dem unterlegenen Aston Martin DBR1/300 beim 1000-Kilometer-Rennen des Jahres 1959.
Das bald überaus populäre Langstrecken-Rennen für Prototypen hatte sich ab 1953 als Härtetest für Fahrer, Material und Technik etabliert. Marken wie Ferrari, Maserati, Mercedes und Aston Martin bestimmten das Bild, doch auch Porsche setzte als Außenseiter Akzente und bot dem Nachwuchs eine Plattform. Spätestens Mitte der 1950er war der Nürburgring wieder das, was er immer sein wollte: eine der großen Bühnen des Motorsports.

Jörg-Thomas Födisch, Michael Behrndt, Rainer Roßbach, Nils Ruwisch
Comeback des Nürburgrings
Die Fünfziger Jahre
Format 240x 300mm
320 Seiten
10 farbige Abbildungen, 343 Schwarzweiss-Fotos, 41 Farbfotos
Juli 2026
ISBN 978 3 98256 375 6
Prova Edition



